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MAKERBALL – Der Do-it-Yourself Flipperkasten

Spielen gilt in einer leistungsorientierten Gesellschaft als verspielte Zeit. Besonders unter Erwachsenen. Eine Imagekorrektur des Spielens und ein Redesign des Spielzeugs sind nötig.

Auch das einst so rebellische Flippern hat den Anschluss an unseren Zeitgeist verpasst. Der Glanz des Fipperkastens als Ikone der Popkultur ist längst verblasst und die Kästen sind aufgrund der steigenden Quadratmeterpreise mehrheitlich aus den Schweizer Bars verschwunden.

MAKERBALL ist eine zeitgemässe Neuinterpretation des Flipperkastens. MAKERBALL schreit nicht und blinkt nicht. Das Rollen der Kugel wird zur Meditation. Ruhe statt Reizüberflutung. Der Flipperkasten-Bausatz zum Selbermachen überzeugt durch sein simples Design aus natürlichen Materialen.

MAKERBALL funktioniert analogital: Seine analoge, mechanische Basis lässt sich mit Sensoren und einem Microcontroller erweitern und mit der dazugehörigen Score App verbinden. Durch die Kombination von Holz und High-Tech ist ein emotionales, digitales Artefakt entstanden, das sich sehen lässt.

MAKERBALL ist DIY: Da das Makerball-Spielfeld lediglich aus einer leeren Lochplatte besteht, liegt die Kreation des Spielfelds voll in den Händen der Spieler, wobei bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt werden. Der DIY-Bausatz ist somit sowohl Tool, als auch Toy: Ein spassbringendes Spielwerkzeug, das Machen und Spielen vereint und multiple Zugänge ermöglicht.

Der Bausatz wurde vom Designer Alain Schibli an der Zürcher Hochschule der Künste im Rahmen seiner Masterarbeit (Vertiefung Trends) entwickelt und ist nun über den eigenen Webshop für 299 CHF erhältlich.

Raum:

Viaduktraum 2 A05, Ebene 2, Toni-Areal

Team:

Alain Schibli

Projekttyp:

Master-Projekt

Laufzeit:

2016-2017

Webseite:

Kategorie:

Ausstellung